Laut den Angaben der Bundesregierung sollen Erwerbstätige in 2010 mehr Netto vom Brutto bekommen als in den Vorjahren. Mit andren Worten es soll mehr Geld übrig bleiben. Das wäre ja schön, wenn es denn war wäre. Ob das allerdings für mehr Netto vom Brutto ausreicht ist die große Frage, denn gleichzeitig werden die Preise in 2011 teilweise erheblich anziehen und der Staat verlangt auch mehr Geld, beispielsweise durch höhere Krankenkassenbeiträge bei der gesetzlichen Krankenkassen.
Ein erster Abgleich über die individuellen Verhältnisse bezüglich Bruttolohne und Nettolohn, ist mit einem Brutto Rechner möglich. Mi einem solchen online Rechner kann errechnet werden, was Netto vom Bruttolohn übrig bleibt. Schlecht sieht es für die Verbraucher bei der Preisentwicklung vieler Waren und Dienstleistungen aus. Der Preisindex der Lebenshaltung ist im Dezember 2010 bereits auf 1,7% gestiegen. Der höchst Wert seit 2 Jahren. Teuer werden in 2011 bestimmt Benzin und Heizöl. Auch die Preise für Strom und Gas sollen empfindlich anziehen. Das hängt mit dem steigenden Bedarf weltweit, dem kalten Winter und anderen Faktoren zusammen. Angekündigt sind auch Mieterhöhungen auf breiter Front.
Insgesamt sollte die Inflationsrate 2011 deutlich über der von 2010 und 2009 liegen. Auf jeden Fall ist die Zahl zwei wieder an der ersten Stelle.
